Weihnachten im Ammerland

Ihre Kirchengemeinden sind auf vielfältige Weise für Sie da

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Übersicht über die Veranstaltungen zu Weihnachten im Ammerland

Die Kirchengemeinden reagieren situationsbedingt verantwortungsvoll auf das Infektionsgeschehen vor Ort. Darum kontrollieren Sie bitte evtl. kurzfristige Veränderungen im Programmangebot der Gemeinden über die Webseiten der jeweiligen Kirchengemeinde.

 

Apen / Augustfehn

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Edewecht

Absage aller Gottesdienste zur Heiligen Nacht - keine Präsenzgottesdienste bis zum Ende des derzeitgen Lockdowns - digitale Alternativangebote über den YouTube-Kanal der Gemeinde - weitere Informationen über die Webseite der Kirchengemeinde.

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Elisabethfehn

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Friedrichsfehn / Petersfehn

Absage aller Gottesdienste zur Heiligen Nacht - Alternativangebote und weitere Informationen über die Webseite der Kirchengemeinde.

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Idafehn

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Rastede

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Reekenfeld

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Westerstede

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Wiefelstede

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Zwischenahn

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„Wir warten zusammen auf das Christkind“ mit Weihnachtsgeschichten von Astrid Lindgren

4. Advent & Weihnachtstage

Zwei Kurzfilme des Ev.-luth. Kirchenkreises Ammerland 

„Wir warten zusammen auf das Christkind“

mit Weihnachtsgeschichten von Astrid Lindgren

 

Bernhard Hackmann liest

 

In nur 13 Tagen von der Idee zum Dreh: Kurzentschlossen hat das Kirchenmusikerteam Ammerland ein Live-Projekt mit viel Liebe in zwei Kurzfilme verwandelt. Vier Geschichten Astrid Lindgrens stehen im Mittelpunkt zweier Filme, die von volkstümlichen Weihnachtsgesängen zum Mitsingen eingerahmt werden. Wir freuen uns auf viele Gäste, die am 4. Advent von zu Hause aus beim Lichterglanz ihres Adventskranzes den zauberhaften Geschichten lauschen und mit uns singen mögen!

 

Der Titel der Filme ist jeweils mit einem Link zum YouTube-Kanal der Kirchenmusik im Ammerland versehen.

 

 

Film I: 

Pelle zieht aus

Tomte und der Fuchs

Online ab Samstag, den 19.12.2020

 

Film II: 

Weihnachten in Bullerbü

Pippi feiert Weihnachten

Online ab Sonntag, den 20.12.2020

bis einschließlich Sonntag, den 27.12.2020.

 

Von & mit Bernhard Hackmann (Lesung),

Heidi Hoppe (Gesang/Klavier),

Solisten des Kinderchores St. Petri Westerstede,

Susanne Werner (Querflöte, Akkordeon),

dem Kirchenmusikteam Ammerland mit

Hartmut Fiedrich (Orgel),

Karin Gastell (Orgel, Klavier, künstlerische Leitung),

Birgit Wendt-Thorne (Moderation) und Mareike Weuda (Klavier/Orgel)

sowie Antje Kunst (Moderation) und Pastor Thomas Perzul (Moderation).

 

Der Ev.-luth. Kirchenkreis Ammerland mit freundlicher Unterstützung der Verlagsgruppe Oetinger, der Kreismusikschule Ammerland e. V., den Ev.-luth. Kirchengemeinden Edewecht, Rastede und Westerstede in Zusammenarbeit mit den Ev.-luth. Kirchengemeinden Apen und Elisabethfehn.

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Kreissynode tagte im Robert-Dannemann-Forum

Auf ihrer 4. Tagung hat am Freitag, 2. Oktober, die Kreissynode der Ev.-luth. Kirche im Ammerland Kreispfarrer Lars Dede mit überwältigender Mehrheit in seinem Amt bestätigt und einstimmig das „Pfarrstellenbesetzungskonzept 2030“ verabschiedet, das für das Ammerland die Besetzung der bis zum Jahr 2030 vorhandenen Stellen gewährleisten soll.

 

Um die Corona-Regel einhalten zu können, waren die 60 Delegierten aus den zehn ev.-luth. Kirchengemeinden des Kirchenkreises im Robert-Dannemann-Forum in Westerstede zusammengekommen, um die entsprechende Sitzordnung und das begleitende Reglement einhalten zu können. So außergewöhnlich der Ort und das Tagungsprozedere waren, so außerordentlich war auch die Tagesordnung, die die Wahl des Kreispfarrers und die Verabschiedung des Pfarrstellenplans für den Kirchenkreis beinhaltete.

 

Wiederwahl des Kreispfarrers

Mit überwältigender Mehrheit wurde Pastor Lars Dede von der Kreissynode in seinem Amt bestätigt, der seit dem Augst 2007 die Geschäfte des Kirchenkreises führt. Auf Vorschlag des Wahlkollegiums der Kreissynode war Dede für die turnusgemäße Wahl eines Kreispfarrers zur Wiederwahl vorgeschlagen worden. 

 

„In Zukunft wird es noch wichtiger sein, die Menschen im Blick zu behalten, ihnen zuzuhören und mit ihnen gemeinsam die Kirche weiter zu entwickeln", fasste Dede nach der Wahl seine Ziele für die kommende Zeit zusammen. Dazu sei es wichtig, auf die Menschen zuzugehen. „Die Kirche im Ammerland wird auch in Zukunft erkennbar Kirche sein und an traditionellen Formen der Verkündigung festhalten. In einer sich verändernden Welt wird es aber zunehmend wichtig, auch neuen Formen der Verkündigung einen Raum zu geben.“ Dazu müsse man die Menschen beteiligen und ihnen die Möglichkeit geben, ihre Kirche mitzugestalten, so Dede. Entsprechende Aufbrüche wolle er fördern. Dabei sei besonders die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien in den Blick zu nehmen. Insgesamt sehe er die Kirche im Ammerland auf einem guten Weg, wovon das aktive und vielfältige Leben in den Kirchengemeinden und den Werken und Einrichtungen des Kirchenkreises zeuge. „Im Ammerland kennt man sich und weiß voneinander. Die Kirche als Ort der Begegnung und der Sinnstiftung spielt eine wichtige Rolle.“ „Ich freue mich, weiterhin diesen spannenden Weg mit den Menschen im Ammerland gemeinsam gehen zu dürfen!“, dankte der neue alte Kreispfarrer dem Kirchenparlament.

 

Dede zeigte sich überzeugt, dass Kirche erkennbar und in Wort und Tat bezeugen müsse, wofür sie stehe: Die Liebe Gottes weiterzugeben. Das gehe aber nicht allein von hauptamtlicher Seite, sondern nur im Verbund mit neben- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden. Diese seien eingeladen, an ihrer Stelle ihre besonderen Begabungen einzusetzen. So könne – auch wenn der Wind von vorne bläst – Innovatives angegangen werden. Das „Pfarrstellenverteilungskonzept“ würde gerade hierfür Freiräume eröffnen und Wege ebnen, alte Begrenzungen hinter sich zu lassen, um für die Menschen da zu sein – auch und insbesondere durch die Diakonie und Bildungsangebote.

 

Der 55-jährige Lars Dede stammt aus dem friesischen Varel. Er studierte Evangelische Theologie in Marburg, Göttingen und Heidelberg. Schon im Vikariat in Rastede lernte Dede das Ammerland schätzen. Zudem absolvierte er ein Auslandsvikariat in Südengland. Anschließend versah Dede seinen pfarramtlichen Dienst für gut elf Jahre in Sandkrug, ehe er 2007 zum ersten Mal zum Kreispfarrer des Ammerlandes gewählt wurde. Dede ist verheiratet, hat eine Tochter und lebt mit seiner Familie in Bad Zwischenahn. In seiner Freizeit liest und reist er gern, wobei das Meer nicht weit entfernt sein sollte. Schon von Anfang seiner Berufstätigkeit an ist Dede auch kirchenpolitisch aktiv: von 2002 bis 2013 war er Mitglieder der 46. und 47. Synode der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg und leitete u.a. die Arbeitsgruppe „Kirchliche Umweltinitiative Oldenburg“. Seit November 2018 vertritt er den Kirchenkreis in der 48. und 49. Synode und leitet hier den Kirchensteuerbeirat.

 

Pfarrstellenbesetzungskonzept 2030

Nach der Wahl des Kreispfarrers verabschiedete das Kirchenparlament einstimmig das „Pfarrstellenbesetzungskonzept 2030“. Dieses soll für das Ammerland die Besetzung der bis zum Jahr 2030 vorhandenen Stellen gewährleisten. Die Beschlussvorlage war über ein Jahr lang von einem Ausschuss vorbereitet worden, in dem alle Ammerländer Gemeinden vertreten waren. Zwischenergebnisse waren immer wieder vor Ort in den Gemeindekirchenräten besprochen worden. Birgit Jürgens von der Gemeindeberatung, die den komplexen Erarbeitungsprozess begleitet hatte, berichtete von dem Weg, den der Ausschuss zusammen gegangen war. Das Pfarrstellenbesetzungskonzept sieht die Bildung von drei „Entwicklungsräumen“ vor, in denen die dort zusammengefasste Gemeinden selbständig über die Verteilung von Stellenanteilen befinden können, um vor Ort auch zukünftig eine ausreichende Versorgung zu sichern.

 

Der Kirchenkreis Ammerland

Zum Kirchenkreis Ammerland ist einer der sechs Kirchenkreise der Ev.-luth. Kirche in Oldenburg. Zu ihm gehören in zehn Kirchengemeinden rund 75.000 Christinnen und Christen sowie Werke und Einrichtungen in der Region, vom Evangelischen Bildungswerk Ammerland über den Kreisjugenddienst und die Kindergärten bis zu den vielfältigen diakonischen Diensten.

hwk

Aktuelles

Mo, 20.05.2019Ammerländer Kreissynode gestaltet zuversichtlich Weg in die Zukunft

Auf ihrer Tagung in Elisabethfehn baut die Ammerländer Kreissynode Brücken in die Zukunft. Foto: Stephan Bohlen

Am Freitagabend, 17. Mai, tagte das Parlament der zehn Ev.-luth. Kirchengemeinden des Kirchenkreises Ammerlands im Elisabethfehner Gemeindehaus. Im Mittelpunkt der Beratungen der 60 Delegierten unter der Leitung des Kreispfarrers Lars Dede stand unter dem Tagesordnungspunkt „Beschluss zum Prozess der Erarbeitung eines Pfarrstellenverteilungskonzeptes für den Ev.-luth. Kirchenkreis Ammerland“ die Umsetzung des Rahmenpfarrstellenplans 2030.
  
Für das Ammerland bedeutet der neue Rahmenpfarrstellenplan, dass statt bisher 27,75 Stellen bis 2030 noch 25,5 Stellen zur Verfügung stehen werden, um die für 2030 prognostizierten Gemeindeglieder von 61.601 (Stand 2018: 69.733) zu versorgen. In Zukunft wird nicht mehr die Gesamtsynode der oldenburgischen Kirche darüber entscheidet, in welcher Kirchengemeinde wie viele Pfarrerinnen und Pfarrer tätig sein werden. Diese setzt nur den Rahmen.

 

Das konkrete Pfarrstellenverteilungskonzept wird dann im Blick auf die örtlichen Gegebenheiten von der Kreissynode beschlossen. Neben den klassischen Gemeindepfarrämtern wäre es dann z.B. auch möglich, Funktionspfarrämter (z.B. für die Seelsorge in Altenheimen oder die Arbeit mit Kindern) in einem anderen Umfang als zurzeit einzurichten.
  
Hier fällte die Synode nach intensiver und tiefgehender Diskussion folgende Entscheidung:
Die Kreissynode setzt eine Arbeitsgruppe ein, der aus jeder Ammerland-Gemeinde ein Laie und eine Pfarrerin oder ein Pfarrer angehören sollen, die von den Gemeindekirchenräten vor Ort zu bestimmen sind. Außerdem gehören zwei Vertreterinnen oder Vertreter des Kreiskirchenrates, die als Steuerungsgruppe (auch hier: eine Pfarrerin bzw. ein Pfarrer / ein Laie) fungieren, sowie der Kreispfarrer der Arbeitsgruppe an. Der Arbeitskreis wird extern durch die Gemeindeberatung der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg moderiert werden.
  
Bis zur Kreissynode im kommenden Frühjahr soll die eingesetzte Arbeitsgruppe in einem transparenten Kommunikationsprozess, der auch die zugrundeliegenden Kirchenbilder im Blick haben wird, ein Konzept zur künftigen Pfarrstellenbesetzung erarbeiten und dem Kirchenkreisparlament zu Beratung und Beschlussfassung vorlegen. Dieses Konzept soll zukunftsoffen und anschlussfähig für die weiteren Entwicklungen sein.
  
Der Prozess wird sich in den kommenden Jahren dynamisch entwickeln und in Abhängigkeit zu den jeweils anstehenden Pensionierungen bis 2030 sukzessive und in enger Abstimmung mit den betroffenen Gemeinden umgesetzt werden.
  
Kreispfarrer Lars Dede dankte den Synodalen im Anschluss für den engagierten Diskurs, der die enge und herzliche Verbindung jedes einzelnen Delegierten zu seiner Kirche im Ammerland und vor Ort ausdrücke. Mit der Einsetzung der Arbeitsgruppe sei ein wichtiger Schritt getan, verantwortlich die Zukunft für eine lebendige und aktive Gemeindearbeit im Ammerland und vor Ort zu gestalten. Zugleich drückte er seine Zuversicht aus, dass die beschlossene Regelung zu einer für alle tragfähigen Lösung führen werde, die transparent erarbeitet und deren Ergebnisse gerecht und zukunftsfähig sein werden.
  
Außerdem standen die Abnahmen der Jahresrechnungen des Ev. Bildungswerkes, in Höhe von 485.000 Euro, sowie der Diakonie im Ammerland für das Jahr 2018, in Höhe von rund 400.000 Euro, auf dem Programm des Kirchenparlaments. Zudem hatte die Kreissynode verschiedene Aufgabenbereiche personell neu zu besetzen.
  
In den Kirchenmusikausschuss wurden gewählt: Meike Bruns (Westerstede), Pfarrerin Regina Dettloff (Edewecht), Pfarrer Bernd Göde (Augustfehn), Pfarrer Christoph Müller (Hahn-Lehmden) und Dr. Thomas Sibelis (Zwischenahn).


In den Beirat der Altenpflegeheimseelsorge wurden entsandt: Katharina Kroll (Leiterin des Diakonischen Werkes im Kirchenkreis Ammerland) und Bernd Hoffmann (Rastede).


Für das Visitationsteam werden dem Oberkirchenrat neben dem Kreispfarrer, der dem Team qua Amt angehört, zur Berufung vorgeschlagen: Marianne Brandt (Rastede), Pfarrerin Birgit Grohs (Metjendorf), Anke Helm-Brandau (Apen), Friederike Meyer (Friedrichsfehn),  Pfarrer Thomas Perzul (Elisabethfehn), Pfarrer Tim Rathjen (Zwischenahn), Bernhard Schaal (Elisabethfehn).


Außerdem wurde Anke Helm-Brandau (Apen) als Ehrenamtsbeauftragte des Kirchenkreises wieder gewählt.
  
Der Kreispfarrer dankte für die in den einzelnen Arbeitsbereichen geleistete Arbeit und wünschte den gewählten Synodalen für ihren jeweiligen Dienst Gottes Segen.
  
Gegen 21:15 Uhr beschloss Dede die Tagung der Synode mit der Bitte um den Segen und einem Dankeschön an die ausrichtende Kirchengemeinde. Dabei drückte er seine Freude über die in den konstruktiven Beratungen zum Ausdruck gekommene tiefe Verbundenheit aller Anwesenden mit der Ev.-luth. Kirche im Ammerland aus, die ihn gelassen und voller Hoffnung in die gemeinsam zu gestaltende Zukunft der Kirche blicken lasse.
  
Ein Beitrag von Pfarrer Stephan Bohlen.


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