Die Kirche in Reekenfeld

Kirche mit hölzernem Turm
Kirche zu Reekenfeld, Kirche mit hölzernem Turm
Blick in den Chor
Kirche zu Reekenfeld, Blick in den Chor

Diese evangelisch-lutherische Kirche gehört zu den jüngsten im Oldenburger Land.

Sie wurde am Heiligen Abend 1950 eingeweiht. Die hiesige Kirchengemeinde ist die zahlenmäßig kleinste Kirchengemeinde im Kirchenkreis Ammerland. Ihre Gesamtmitgliederzahl beträgt ca. 1460 Mitglieder. Selbstständig ist die Gemeinde seit 1980 und gehörte vorher zur Kirche im Nachbarort Elisabethfehn. Sie ist Teil des Kirchenkreises Ammerland, gehört politisch aber zum Landkreis Cloppenburg. 

 

Die Geschichte der hiesigen Kirche ist eng verbunden mit der Geschichte des nahegelegenen Elisabethfehn-Kanals, zu dessen Bau sich um 1860 die ersten Moor-Kolonisten hier ansiedelten. Die zumeist aus Ostfriesland stammenden Familien waren überwiegend evangelisch, während die umliegenden Gemeinden Barßel und Strücklingen ausschließlich katholische Einwohner hatten. 

 

Mit der 1900 fertig gestellten neugotischen Christus-Kirche in Elisabehtfehn bekam die stetig wachsende Gemeinde eine seelsorgerliche Betreuung vor Ort und ein lang gewünschtes Gotteshaus. Durch den Zustrom von Flüchtlingen nach dem 2. Weltkrieg wuchs die Zahl evangelischer Einwohner weiter stark an und der Bau einer zusätzlichen Kirche hier in Reekenfeld wurde dringend erforderlich. Sie wurde neben den schon 1927 angelegten Friedhof gebaut. Im Jahre 1974 wurde das Gebäude vergrößert, wobei auch der Vorbau für den Eingang entstand. Darüber setzte man das bleigefasste Rundfenster mit dem Motiv der „Krone des Lebens“. Konfirmanden hatten es 1950 gestiftet.  

 

Im freistehenden hölzernen Glockenturm hängt eine 1917 vom Bochumer Verein gegossene Stahlglocke. Diese hatte zunächst der katholischen Kirchengemeinde gedient und konnte 1950 von der evangelischen Gemeinde erworben werden. 

 

Nach dem Betreten fällt der von hohen Fenstern von beiden Seiten erhellte Chor ins Auge. Im Zentrum befindet sich der Altartisch, darüber ein großes Wandkreuz. Links davon steht ein neugotischer Taufstein, gegossen aus Zement, der mit 1896 datiert ist. Südlich des Eingangs steht eine Orgel, die 1961 von dem bekannten Wilhelmshavener Orgelbauer Alfred Führer gebaut wurde. 

 

Pastorin Sabine Feuerhake

Schleusenstraße 157

26676 Reekenfeld

Tel.: 04497-395

Fax: 04497-8268

sabine.feuerhake@No Spamt-online.de

 

Kirchenbüro
Öffnungszeiten: Di., Mi., Do. von 09.30 – 12.00 Uhr

Ansprechpartnerin Gudrun Hülper

Schleusenstraße 157
26676 Barßel

Tel: 04497-395

Fax: 04497-8268

kirchenbuero.reekenfeld@No Spamkirche-oldenburg.de

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