Die Kreissynode

Kreissynode 17.05.2019
Kreissynode 17.05.2019

Die Kreissynode ist das höchste Organ unseres Kirchenkreises. Sie besteht aus 61 Personen.

54 Kreissynodale werden von den Kirchengemeinden gewählt und in die Kreissynode entsandt. Dabei richtet sich die Anzahl der Kreissynodalen nach der Größe der Kirchengemeinden.

6 Kreissynodale werden vom Kreiskirchenrat berufen. Dabei achtet der Kreiskirchenrat darauf, dass möglichst alle Bereiche kirchlichen Lebens in der Kreissynode vertreten sind.

Die Kreispfarrerin, der Kreispfarrer ist per Amt Mitglied der Kreissynode.

40 Mitglieder der Kreissynodale sind "Laien", 21 sind Pfarrerinnen und Pfarrer.

Die Kreissynode wählt aus ihrer Mitte jeweils eine Vorsitzende / einen Vorsitzenden und eine Stellvertretung.

Vorsitzender ist Kreispfarrer Lars Dede, sein Stellvertreter ist Pfarrer Friedrich Henoch.

Die Kreissynode tagt in der Regel zweimal im Jahr.

Der Kirchenkreis ist u.a. zuständig für:


• die Wahl der Kreispfarrerin / des Kreispfarrers,
• die Wahl von sechs Synodalen für die Synode der Ev.–Luth. Kirche in Oldenburg,
• die Haushaltsführung des Kirchenkreises,
• Bildung des Visitationsteams zur Visitation der Arbeit in den Kirchengemeinden.

Außerdem trägt die Kreissynode die inhaltliche Verantwortung für:


• die missionarische und katechetische Arbeit,
• die kirchliche Jugendarbeit,
• die Männer- und Frauenarbeit,
• die diakonische und seelsorgliche Arbeit der Kirche,
• die Förderung des Ehrenamtes,
• die kirchenmusikalische Arbeit,
• die kirchliche Mitarbeit bei der Tätigkeit staatlicher Ämter

auf der Ebene des Kirchenkreises.

 

Kontakt:

Ev.-luth. Kirchenkreis Ammerland

Büro der Kreissynode

Anemonenweg 1

26160 Bad Zwischenahn

Telefon:                    04403-91036 2491

Fax:                           04403-91036 2402

 

Email: kirchenkreis.aml@No Spamkirche-oldenburg.de

Bischof Thomas Adomeit und der eben in seinem Amt bestätigte Kreispfarrer Lars Dede

Alles anderes als gewöhnlich - Kreissynode tagte in Westerstede

Lars Dede als Kreispfarrer im Amt bestätigt - "Pfarrstellenverteilungskonzept 2030" verabschiedet

Kreispfarrer Lars Dede: Im Ammerland gemeinsam unterwegs auf neuen Wegen

Kreissynode tagte im Robert-Dannemann-Forum

Auf ihrer 4. Tagung hat am Freitag, 2. Oktober, die Kreissynode der Ev.-luth. Kirche im Ammerland Kreispfarrer Lars Dede mit überwältigender Mehrheit in seinem Amt bestätigt und einstimmig das „Pfarrstellenbesetzungskonzept 2030“ verabschiedet, das für das Ammerland die Besetzung der bis zum Jahr 2030 vorhandenen Stellen gewährleisten soll.

 

Um die Corona-Regel einhalten zu können, waren die 60 Delegierten aus den zehn ev.-luth. Kirchengemeinden des Kirchenkreises im Robert-Dannemann-Forum in Westerstede zusammengekommen, um die entsprechende Sitzordnung und das begleitende Reglement einhalten zu können. So außergewöhnlich der Ort und das Tagungsprozedere waren, so außerordentlich war auch die Tagesordnung, die die Wahl des Kreispfarrers und die Verabschiedung des Pfarrstellenplans für den Kirchenkreis beinhaltete.

 

Wiederwahl des Kreispfarrers

Mit überwältigender Mehrheit wurde Pastor Lars Dede von der Kreissynode in seinem Amt bestätigt, der seit dem Augst 2007 die Geschäfte des Kirchenkreises führt. Auf Vorschlag des Wahlkollegiums der Kreissynode war Dede für die turnusgemäße Wahl eines Kreispfarrers zur Wiederwahl vorgeschlagen worden. 

 

„In Zukunft wird es noch wichtiger sein, die Menschen im Blick zu behalten, ihnen zuzuhören und mit ihnen gemeinsam die Kirche weiter zu entwickeln", fasste Dede nach der Wahl seine Ziele für die kommende Zeit zusammen. Dazu sei es wichtig, auf die Menschen zuzugehen. „Die Kirche im Ammerland wird auch in Zukunft erkennbar Kirche sein und an traditionellen Formen der Verkündigung festhalten. In einer sich verändernden Welt wird es aber zunehmend wichtig, auch neuen Formen der Verkündigung einen Raum zu geben.“ Dazu müsse man die Menschen beteiligen und ihnen die Möglichkeit geben, ihre Kirche mitzugestalten, so Dede. Entsprechende Aufbrüche wolle er fördern. Dabei sei besonders die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien in den Blick zu nehmen. Insgesamt sehe er die Kirche im Ammerland auf einem guten Weg, wovon das aktive und vielfältige Leben in den Kirchengemeinden und den Werken und Einrichtungen des Kirchenkreises zeuge. „Im Ammerland kennt man sich und weiß voneinander. Die Kirche als Ort der Begegnung und der Sinnstiftung spielt eine wichtige Rolle.“ „Ich freue mich, weiterhin diesen spannenden Weg mit den Menschen im Ammerland gemeinsam gehen zu dürfen!“, dankte der neue alte Kreispfarrer dem Kirchenparlament.

 

Dede zeigte sich überzeugt, dass Kirche erkennbar und in Wort und Tat bezeugen müsse, wofür sie stehe: Die Liebe Gottes weiterzugeben. Das gehe aber nicht allein von hauptamtlicher Seite, sondern nur im Verbund mit neben- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden. Diese seien eingeladen, an ihrer Stelle ihre besonderen Begabungen einzusetzen. So könne – auch wenn der Wind von vorne bläst – Innovatives angegangen werden. Das „Pfarrstellenverteilungskonzept“ würde gerade hierfür Freiräume eröffnen und Wege ebnen, alte Begrenzungen hinter sich zu lassen, um für die Menschen da zu sein – auch und insbesondere durch die Diakonie und Bildungsangebote.

 

Der 55-jährige Lars Dede stammt aus dem friesischen Varel. Er studierte Evangelische Theologie in Marburg, Göttingen und Heidelberg. Schon im Vikariat in Rastede lernte Dede das Ammerland schätzen. Zudem absolvierte er ein Auslandsvikariat in Südengland. Anschließend versah Dede seinen pfarramtlichen Dienst für gut elf Jahre in Sandkrug, ehe er 2007 zum ersten Mal zum Kreispfarrer des Ammerlandes gewählt wurde. Dede ist verheiratet, hat eine Tochter und lebt mit seiner Familie in Bad Zwischenahn. In seiner Freizeit liest und reist er gern, wobei das Meer nicht weit entfernt sein sollte. Schon von Anfang seiner Berufstätigkeit an ist Dede auch kirchenpolitisch aktiv: von 2002 bis 2013 war er Mitglieder der 46. und 47. Synode der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg und leitete u.a. die Arbeitsgruppe „Kirchliche Umweltinitiative Oldenburg“. Seit November 2018 vertritt er den Kirchenkreis in der 48. und 49. Synode und leitet hier den Kirchensteuerbeirat.

 

Pfarrstellenbesetzungskonzept 2030

Nach der Wahl des Kreispfarrers verabschiedete das Kirchenparlament einstimmig das „Pfarrstellenbesetzungskonzept 2030“. Dieses soll für das Ammerland die Besetzung der bis zum Jahr 2030 vorhandenen Stellen gewährleisten. Die Beschlussvorlage war über ein Jahr lang von einem Ausschuss vorbereitet worden, in dem alle Ammerländer Gemeinden vertreten waren. Zwischenergebnisse waren immer wieder vor Ort in den Gemeindekirchenräten besprochen worden. Birgit Jürgens von der Gemeindeberatung, die den komplexen Erarbeitungsprozess begleitet hatte, berichtete von dem Weg, den der Ausschuss zusammen gegangen war. Das Pfarrstellenbesetzungskonzept sieht die Bildung von drei „Entwicklungsräumen“ vor, in denen die dort zusammengefasste Gemeinden selbständig über die Verteilung von Stellenanteilen befinden können, um vor Ort auch zukünftig eine ausreichende Versorgung zu sichern.

 

Der Kirchenkreis Ammerland

Zum Kirchenkreis Ammerland ist einer der sechs Kirchenkreise der Ev.-luth. Kirche in Oldenburg. Zu ihm gehören in zehn Kirchengemeinden rund 75.000 Christinnen und Christen sowie Werke und Einrichtungen in der Region, vom Evangelischen Bildungswerk Ammerland über den Kreisjugenddienst und die Kindergärten bis zu den vielfältigen diakonischen Diensten.

hwk

Eindrücke von der Tagung der Kreissynode im Westersteder Robert-Dannemann-Forum

Ruhe vor dem Sturm: Ehrenamtliche aus Westerstede hatten das Forum für die Tagung vorbereitet.

 

Ein großer Raum braucht große Technik...

 

... und Menschen, die diese bedienen können: Die Crew von ALIVE aus Rastede kann das!

 

Andacht im Forum

 

Bischof Thomas Adomeit grüßt die hohe Synode und dankt allen Mitarbeitenden insbesondere für ihren Einsatz in Zeiten der Pandemie

 

Die stellvertretende Vorsitzende der Kreissynode, Pastorin Ludewig Göckler eröffnet den Tagesordnungspunkt "Wahl des Kreispfarrers"

 

Wahlgang

 

Blumenübergabe auf Distanz: Kreispfarrer Lars Dede wurde mit überwältigender Mehrheit in seinem Amt bestätigt. Die Synode applaudiert! 

 

Birgit Jürgens von der Gemeindeberatung berichtet aus der Arbeit des Ausschusses, der den Beschluss zum "Pfarrstellenbesetzungskonzept 2030" entwickelt hat.

 

Abstimmung einstimmig: Das Pfarrstellenverteilungsumsetzungskonzept ist angenommen!

 

Pausengespräche: Synodale besprechen sich während des Abendbrotes.

 

Peter Tobiassen, Leiter des Ev. Bildungswerkes Ammerland, stellt das Konzept "Zukunft des Evangelischen Bildungswerkes Ammerland" vor, das die Synode im Anschluss einstimmig beschließt.

 

Pastorin Petra Adomeit (Bad Zwischenahn) und Pastor Holger de Buhr (Westerstede) erläutern den anstehenden Beschluss zum "Kindertagesstättenverband", der ein gemeindeübergreifendes Zusammengehen dieser Einrichtungen eröffnen könnte.

 

Verwaltungsleiter Hans Dreemann stellt die Jahresrechnung des Kirchenkreises für das Jahr 2019 vor, den die Synode einstimmig billigt. 

Auch der Haushaltsplan für das Jahr 2021 wird von der Synode angenommen.

 

Dipl. Kaufmann Detlef Schwitters aus Bad Zwischenahn wird in Abwesenheit einstimmig zum zweiten Rechnungsprüfer gewählt.

 

Katharina Kroll, Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes Ammerland, stellt der Mitgliederversammlung des Diakonsichen Werkes die Jahresrechnung 2019 sowie den Wirtschaftsplan 2021 vor. Beide Zahlenwerke werden angenommen.

 

In den Vorstand des Diakonischen Werkes wird Renate Hinderks aus Westerstede nachgewählt.

 

Auch die Jahresrechnung 2019 und der Haushaltsplan des Evangelischen Bildungswerkes Ammerland (EBA) wurden von der Synode angenommen.

 

In das Kuratorium des EBA wurde Hilke Bruns Glashagen aus Apen einstimmig nachgewählt.

 

Auch das Visitationsteam des Kirchenkreises wurde mit Inga Benevidez aus Westerstede ergänzt.

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